Neujahrskonzert in St. Wendel

Es war einmal...
Datum
27. Januar 2019
Uhrzeit
11.00 Uhr
Ort
Saalbau, St. Wendel

Programm

  • Strauss: Aschenbrödel - Ouvertüre
  • Lincke: Im Reiche des Indra - Es war einmal
  • Strauss: G‘schichten aus dem Wienerwald - Walzer
  • Kreisler: Präludium und Allegro im Stile von Pugnani
  • Strauss: Tausend und eine Nacht - Intermezzo
  • Williams: Hook - Flight to Neverland
  • Tchaikowsky: Dornröschen Suite - Ouvertüre
  • Kalman: Die Zirkusprinzessin - Zwei Märchenaugen
  • Humperdinck: Hänsel und Gretel - Ouvertüre
  • Nielsen: Aladdin Suite - Orientalischer Festmarsch
  • Humperdinck: Hänsel und Gretel - Hexentanz
  • Tchaikowsky: Dornröschen Suite - Walzer

Solisten

Konstantinos Klironomos, Tenor

Konstantinos Klironomos
Der griechische Tenor Konstantinos Klironomos studierte bei Christina Giannakopoulou am „Athenaeum Konservatorium“ in Athen. 2009 schloss er das Studium mit Auszeichnung und dem ersten Preis ab. Er studierte als Stipendiat der Maria Callas Stiftung und der Alexander S. Onassis Stiftung an der Universität Mozarteum Salzburg im Masterstudium Oper und Musiktheater bei Barbara Bonney, Josef Wallnig und Eike Grams. Er besuchte mehrere Meisterkurse bei Kurt Equiluz, Daphne Evangelatos, Aris Christofellis, Cheryl Studer und Jeannette Pilou.

Seit 2007 ist Konstantinos Klironomos Mitwirkender bei mehreren Produktionen der griechischen Staatsoper in Athen. Dort trat er unter anderem als Harlekin in Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“, Pygmalion in Suppés „Die schöne Galatee“, Thésèe in Milhauds „L’Abandon D’Ariane“, Jupiter in Milhauds „L’Enlèvement D’Europe”, Nemorino in Donizettis „L ́ elisir d ́amore“ und Roméo in Gounods „Roméo et Juliette“ in Erscheinung. Im Oktober 2018 debutiert er dort die Rolle des Chevalier de Grieux in Massenets „Manon“.

In Salzburg war er auch zu hören in zwei Produktionen des Mozarteums als Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ und als Graf Almaviva in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“. Konstantinos Klironomos gehört seit der Spielzeit 2013-2014 zum festen Ensemble des Theater für Niedersachsen, wo man ihn u.a. als Fenton in Verdis „Falstaff“, Caramello in Strauss‘ „Eine Nacht in Venedig“, Zarewitsch in Lehars „Der Zarewitsch“, Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“, Chevalier de la Force in Pulencs „Gespräche der Karmelitinnen“ , BF Pinkerton in Puccinis „Madame Butterfly“, Hans in Smetanas „Die verkaufte Braut“, Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ und Max in Webers „Der Freischütz“ erleben konnte.

Als Konzertsänger im In- und Ausland sang er Septimius in Händels „Theodora“, Händels „Messiah“, Schuberts „Messe G-dur“, Mendelssohns „Elias”, Dvoráks „Stabat Mater”, Rossinis „Petite Messe Solennelle“ und Verdis „Messa da Requiem“.

Roland Kunz, Moderator

Roland Kunz
Der Moderator und Sänger Roland Kunz (*1960) wurde in Saarlouis geboren. In Saarbrücken studierte er Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft sowie Gesang in Holland und Frankfurt. Mit Philippe Herreweghe, Ton Koopman und Thomas Hengelbrock verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.

Seit 1983 ist Roland Kunz Moderator und Programmgestalter bei SR 2 KulturRadio. Bundesweit beachtet (und auf 5 DVDs erhältlich) sind seine Schülerkonzerte mit der Deutschen Radio Philharmonie, bei denen er Klassik auf unterhaltsame und anschauliche Weise vermittelt. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig als Moderator und Autor für verschiedene ARD-Häuser. 2011 wurde er für den renommierten “Europäischen Radiopreis” nominiert und erhielt 1995 und 2012 den Kulturpreis der Stadt und des Landkreises Saarlouis.

Mit seiner ORLANDO-Band - und mittlerweile 18 Alben - ist Roland Kunz international als Musiker bekannt. Das 2010 in Nürnberg uraufgeführte Oratorium „DER SEELE RUH“ von Roland Kunz wurde mehrfach (u.a. Dresden Frauenkirche / Nürnberg St. Seebald / Speyerer Dom) aufgeführt, sein jüngster Liedzyklus “nine-and-fifty-swans” wurde nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2018 wird sein Oratorium „PAX“ im Dom zu Münster uraufgeführt

Programmheft zum Nachlesen

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