Neujahrskonzert in Homburg (morgens)

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Datum
Sonntag, 18. Januar 2026
Uhrzeit
11.00 Uhr
Ort
Saalbau, Homburg
Vorverkauf
Ticket Regional

Programm

  1. J. Offenbach: Ouvertüre - Orpheus in der Unterwelt
  2. J. Strauss (Sohn): Frühlingsstimmen, Walzer
  3. C. Saint-Saëns: Samson and Dalila - Danse Bacchanale
  4. J. Strauss (Sohn): Im Krapfenwaldl, Polka
  5. F. Lehár: Giuditta - Meine Lippen, sie küssen so heiß
  6. J. Williams: Flight to Neverland
  7. L. Bernstein: Ouvertüre - Candide
  8. A. Dvořák: Rusalka - Song to the Moon
  9. J. Strauss (Sohn): An der schönen blauen Donau, Walzer
  10. L. Bernstein: Candide - Glitter and be Gay
  11. J. Williams: Star Wars - The Imperial March

Mitwirkende

Liudmila Lokaichuk, Sopran

liudmilalokaichuk.com

Liudmila Lokaichuk ist eine lyrische Koloratursopranistin, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, exklusives Repertoire zu interpretieren – ein Repertoire, das eine starke künstlerische Persönlichkeit und virtuose Stimmkontrolle erfordert.

Für die Hauptpartie in einer für sie geschriebenen Oper Effi Briest von Siegfried Matthus (Staatstheater Cottbus, 2020), wurde sie im Jahrbuch der OPERNWELT als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. Dieselbe Zeitschrift nannte sie bereits für ihr Debüt als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos (Oper Halle, 2019) in der Kategorie “Sängerin des Jahres”.

In der Spielzeit 2024/2025 übernimmt sie alle drei Frauenpartien – Olympia, Antonia und Giulietta – in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (Staatstheater Saarland).

Liudmila Lokaichuk feierte 2024 einen Triumph als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos am Teatro Verdi in Triest. Zuvor hatte sie diese Rolle bereits am Saarländischen Staatstheater, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und an der Opéra de Limoges gesungen. 2025 kehrte sie an das Teatro Verdi zurück und brillierte dort als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail.

Während ihres Festengagements am Saarländischen Staatstheater war Liudmila Lokaichuk unter anderem als Morgana in Alcina, Norina in Don Pasquale, Violetta in La Traviata, Lauretta in Gianni Schicchi und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. 2024 wirkte sie zudem in einer konzertanten Aufführung von Wagners Die Walküre als Ortlinde an der Opéra Royal de Versailles mit.

Zuvor war sie Ensemblemitglied an der Oper Halle, wo sie als Inés in Meyerbeers L’Africaine, Oscar in Un ballo in maschera und Donna Anna in Don Giovanni debütierte. Als Italienische Sängerin in Strauss’ Capriccio gab sie ihr Debüt an der Oper Leipzig unter der Leitung von Ulf Schirmer – an der Seite von Camilla Nylund. Am Staatstheater Cottbus war die junge Sopranistin von 2016 bis 2018 fest engagiert und feierte dort Erfolge als Blonde, Königin der Nacht und Zerlina. Nach ihrem Gesangsstudium am Mussorgsky-Konservatorium in Jekaterinburg (Abschluss 2011) wurde sie ins Ensemble der Tscheljabinsker Staatsoper eingeladen, wo sie unter anderem als Susanna in Le nozze di Figaro, Liudmila in Ruslan und Liudmila und Antonida in Ein Leben für den Zaren auftrat. Ihr Debüt als Gilda in Rigoletto gab sie 2016 am Ural-Opernhaus.

Ihren ersten künstlerischen Auftritt in Deutschland hatte sie beim Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie in Frank Matthus’ Inszenierung von Il barbiere di Siviglia als Rosina debütierte – unter der musikalischen Leitung von Stefan Sanderling. 2015 sang sie dort erstmals die Violetta in La Traviata.

Liudmila Lokaichuk war Preisträgerin beim 2. Internationalen Gesangswettbewerb Ocean Classical Award 2013 mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz. Zweite Preise gewann sie beim Concorso Lirico Internazionale Santa Gianna Beretta Molla (Mailand) sowie beim Concorso Lirico Internazionale XXII Premio Cleto Tomba (Bologna).

Auf der Konzertbühne trat sie mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin bei der Berliner Benefiz-Operngala auf – als junge Sängerin an der Seite von Edita Gruberová und Klaus Florian Vogt. Einige Jahre später stand sie erneut mit Camilla Nylund auf der Bühne – beim Operngala-Konzert mit dem Saarländischen Staatsorchester unter der Leitung von Sébastien Rouland.

Quelle: liudmilalokaichuk.com

Roland Kunz, Moderator

Foto: Bernd Wegener
Sänger, Komponist und Moderator, geboren 1960 in Saarlouis. Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft Gesangsstudium (Countertenor) in Holland und Frankfurt. Mitglied internationaler Ensembles von Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Thomas Hengelbrock und Frieder Bernius.

Seit 1983 Moderator, Musikvermittler und Programmgestalter bei SR2 KulturRadio, BR, SWR, WDR. Bundesweit beachtet (und auf 6 DVDs erhältlich): „Musik für Junge Ohren“ mit der Deutschen Radio Philharmonie, bei denen er Klassik auf unterhaltsame und anschauliche Weise vermittelt.

2011 nominiert für den renommierten „Europäischen Radiopreis“;

1995 + 2012: Kulturpreis der Stadt und des Landkreises Saarlouis.

Seit 1998 Sänger und Kopf der Band „ORLANDO & die Unerlösten“ mit insgesamt 10 aufwendig produzierten Alben.

2010: Kompositionsauftrag des BR zum abendfüllenden Oratorium „Der Seele Ruh“ nach Worten von Meister Eckhart.

2018: Oratorium „PAX!“ Auftragswerk zum Katholikentag 2018 in Münster.

2023: Oratorium „HILDEGARD“

2025: Uraufführung von „VOIX“ an, ein Auftragswerk der Deutschen Radio Philharmonie mit WDR Rundfunkchor und Solisten

Der Liedzyklus „nine-and-fifty-swans“ wurde für den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.

Jonathan Kaell, Dirigent

Veranstalter: Homburger Kulturgesellschaft gGmbH